Freitag, 22. Juni 2018

Romy Fölck - Totenweg

Am liebsten lese ich im Wartezimmer von Ärzten E-Books. Und da ich in letzter Zeit mehr Zeit in Wartezimmern verbracht habe als jemals zuvor in meinem Leben, habe ich auch eine Menge gelesen. Gestern: Totenweg von Romy Fölck.
Vorweg: ich fand das Buch super. Es war spannend, man bekam Einblicke in völlig unterschiedliche Charaktere und die verschiedenen Beziehungen, Verflechtungen von Vergangenheit und Gegenwart, Freundschaft, Liebe, Feindschaft, Bewunderung, Kungelei und Korruption, Erpressung, Geldgier  - und das alles rund um den Apfelhof der Familie Paulsen.
Frida Paulsen, Kommissar-Anwärterin kurz vor der Prüfung an der Polizei-Akademie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Vater, Apfelbauer Fridtjof Paulsen wurde niedergeschlagen und schwer verletzt. Dies bringt Frida (endlich mal) dazu, wieder in die Elbmarsch, ihre alte Heimat zu fahren. Und ausgerechnet Bjarne Haverkorn ist der ermittelnde Kommissar. Die beiden sind alte Bekannte. Verbunden durch einen alten, ungeklärten Fall. Vor 20 Jahren wurde Fridas Freundin Marit erdrosselt und Frida hatte ihre Leiche gefunden.
Der Leser spürt schnell, dass Gegenwart und Vergangenheit etwas miteinander zu tun zu haben und dass die Charaktere mehr verbindet als nur die Arbeit.
Die berufliche, private, gegenwärtige und vergangene Ebene wird im Buch gekonnt und extrem lesenswert verflochten. Kurz gesagt: das Buch hat mich gefesselt und begeistert. Von der ersten bis zur letzten Seite.
Dazu spielt es in einer Landschaft, die ich sehr gerne mag. Was will ich mehr? Dass der zweite Teil endlich erscheint (Erscheinungsdatum: Diesen Herbst!!! Hab ich schon mal vorgemerkt.)
Klare Lese-Empfehlung!

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